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PostHeaderIcon Samtschrecken nachzüchten

Immer dann wenn man sich so richtig an seine Samtschrecken gewöhnt hat, segnen diese das Zeitliche.

 

Warum also nicht selber Samtschrecken züchten?
Samtschrecken züchten ist eigentlich ganz leicht, da diese das meister von selber erledigen.

Es ist jedoch so, dass es keinen genauen leitfanden gibt, was alles beachtet werden muss, wenn man sie züchten möchte. Ob die Nachzucht von Samtschrecken gelingt hängt von vielen Faktoren ab. Hier ist eine Anleitung, wie ich es gemacht habe:

Haben die Samtschrecken die Geschlechtsreife erreicht, paaren sich diese recht häufig und anhaltend. Dabei trägt das Weibchen das Männchen manchmal über mehrere Wochen auf ihrem Rücken herum.

Samtschrecke
Die abgelegten Eier sind etwa zwei bis drei Millimeter groß. Die Eier der Samtschrecken sollten ab dann ständig leicht feucht gehalten werden und immer zwischen 22-27 Grad warm gehalten werden.

Am besten geht die auf einer Schicht Watte oder man legt mehrere Lagen Küchenrolle übereinander, wobei man aber darauf achten sollte, dass nicht zur Schimmelbildung kommt. Bei dieser Temperatur schlüpfen diese dann nach vier bis fünf Monaten. Die kleinen Samtschrecken, auch Nymphen genannt, sind nach dem Schlüpfen ca. 15 Millimeter groß und weisen schon die Farben ihrer Eltern auf.

 

Die Samtschrecken sind Nacht aktiv und versammeln sich Tagsüber unter Blättern und Büchen. Man sollte also zusehen, immer Frische Blätter im Terrarium zu haben. Nach etwa vier bis sechs Monaten sind diese ausgewachsen und der Kreislauf beginnt von vorne.